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Methoden

Origami

Niveau Fortgeschritten Lesedauer 2min

Der Origami-Dripper ist ein gefalteter Keramikkonus mit 20 senkrechten Rippen, gebaut für konische V60-Filter und für flachbodige Kalita-Wave-Papiere. Ein Zubereiter, zwei Geometrien — deshalb landen Wettbewerbsbaristas immer wieder bei ihm.

Was die Rippen tun

Die Rippen laufen vom Rand bis zum Boden. Ihre Aufgabe ist dieselbe wie die der V60-Rippen: das Papier von der Wand fernhalten, damit das Wasser auch seitlich abfließen kann und nicht nur unten. Die Rippen des Origami sind höher und gleichmäßiger als die Spiralrippen des V60, was mit einem konischen Filter eine etwas höhere Durchflussrate ergibt.

Zwei Zubereiter in einem

  • Mit V60-Papier: verhält sich wie ein etwas schnellerer V60. Dieselbe Strahlkraft, ein bisschen mehr Fluss — praktisch, wenn du feiner mahlst, als dein V60 verkraftet.
  • Mit Kalita-Wave-Papier: verhält sich wie eine Kalita mit besserer Entlüftung. Das flache Bett gleicht die Extraktion aus, und die Rippen verhindern, dass sich das Papier an den Konus saugt. Mehr Körper als im V60-Aufbau, schneller als eine echte Kalita.

Wann er sich lohnt

Wenn du V60 und Kalita schon besitzt und das ständige Wechseln satt hast. Wenn du viel experimentierst oder Wettbewerbe gehst — der Formatwechsel lässt dich denselben Kaffee durch zwei Geometrien schmecken, indem du nur das Papier tauschst. Wenn du tassenweise brühst und über mehrere Profile hinweg arbeiten willst, ohne dir ein ganzes Regal hinzustellen.

Wenn du immer nur einen Stil brühst, brauchst du den Origami nicht. Nimm den V60 oder die Kalita und lass es dabei.

Eine Anmerkung zur Wärme

Die Keramikversion hält die Wärme gut; das Papier-Origami (ja, es gibt eins aus gefaltetem, kunststoffbeschichtetem Papier) verliert schneller Temperatur. Für helle Röstungen Keramik. Für dunklere tut es beides.

Probier es auf deinem Zubereiter aus

Rezepte, die das in die Praxis umsetzen.